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börse

Aktien und Akteure

Ohne die Börse, so scheint es, geht heutzutage nichts mehr. Die Welt der inzwischen allgegenwärtigen Aktienmärkte ist freilich eine komplizierte - viele Anlegerinnen und Anleger haben das in jüngster Zeit erfahren müssen. Wenn man fragt, wie die Börse eigentlich funktioniert, ist häufig guter Rat teuer. Wer bestimmt etwa den "Wert" einer Firma? Warum haben die Wirtschaftskraft eines Konzerns und der Kurs seiner Aktie nicht allzu viel miteinander zu tun? Welche Rolle spielen die Analysten? Börse vermittelt - anhand konkreter Fälle und einschlägiger Insiderinformationen - profundes Wissen über die Spielregeln vor und hinter den Kulissen und bietet einen luziden Einstieg in sämtliche Bereiche, die zum Verständnis der gegenwärtigen Entwicklung an den Aktienmärkten grundlegend sind. Über die Zukunft der Börse und der von ihr abhängigen Aktiengesellschaften kann man nur spekulieren; über ihre - relativ wenig erforschten - Ursprünge und historische Entwicklung wird in diesem Buch grundlegend Auskunft gegeben.

"Die Börse hat eine wichtige volkswirtschaftliche Funktion", spottete Kurt Tucholsky, "ohne sie verbreiten sich die Witze wesentlich langsamen". Aber was leistet sie darüber hinaus? Folgt sie einer Logik? In diesem Buch geht es um all das, was die Aktienkurse "freundlich" oder "seitwärts" bewegt oder sie "abstürzen" läßt. Es wird dargelegt, wie die Wertpapierbörse entstanden ist, wie sie sich historisch entwickelt hat, wie sie funktioniert und welche Bedeutung sie für Gesellschaft und Volkswirtschaft hat. Was Unternehmen sich von einem Börsengang versprechen und wie sie an die Börse kommen, wird ebenso beleuchtet wie die Rolle, die kleine und große Anleger dabei spielen. Nicht zuletzt wird deutlich, wer die Nutznießer des Börsenspiels sind.

Aus dem SWR2-Buch-Tipp von Hans Georg Deggau (Juni 2002):

"Mit dem Börsengang der Telekom vor einigen Jahren sollten die Deutschen ein Volk von Aktionären werden. Sie sollten modern werden und sich von ihrem altertümlichen Sparbuch verabschieden. Das schien fast gelungen - der Wert der Aktie versiebenfachte sich bis zum Jahr 2000. Die Börse machte Sprünge nach oben, und die Start-ups schossen aus dem Boden. Die Gier nach Reichtum, nach schnellem Reichtum schlug Purzelbäume. Dann aber stellte sich heraus, daß das Ganze nur eine sogenannte Blase gewesen war. König und Peters zeigen in ihrem Band über die Börse, daß solche exzessiven Börsenspekulationen wie die der jüngsten Zeit ihre Entwicklung schon immer begleitet haben. Um nur ein Beispiel aus dem 18. Jahrhundert zu nennen: Die Aktien der South-Sea-Company stiegen in der Zeit von Januar bis August 1790 von etwa 100 auf 1000 Pfund! Im Dezember war die Blase geplatzt, der Preis der Aktie fast auf ihren Ausgangswert zu Jahresbeginn zurückgefallen.

Die Autoren stellen die Entwicklung der Börse in den vergangenen vier Jahrhunderten kurz vor. Sie analysieren ihre wirtschaftlichen Funktionen und diagnostizieren einen erheblichen Wandel ihrer Aufgaben. So wird sich die zukünftige Börse vermutlich ganz von dem Parkett lösen, da die elektronischen Handelsplattformen dominant werden. Auch ihre Finanzierungsfunktion ist praktisch verlorengegangen. Deutsche Großunternehmen finanzieren sich kaum noch über die Börse. [...] Etwas anderes ist in den Vordergrund getreten. Zitat: ‚Seit einigen Jahren übernimmt eindeutig die Spekulation eine führende Rolle.' [...] Der Leser erfährt viel über die aktuellen Entwicklungen der Börsen. [...] Die Politik der Finanzmärkte wird genauso erörtert wie der Bullen- und Bärenmarkt oder Investmentfonds. Die tatsächlichen Gewinnchancen von Aktien werden mit denen anderer Anlageformen verglichen, und die Methoden der so wichtigen Analysten erörtert."

JOHANN-GÜNTHER KÖNIG / MANFRED PETERS: Börse. Aktien und Akteure.
Edition Suhrkamp, Frankfurt/M. 2002. 260 Seiten, 10 Euro.
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